Printproduktions-Workflow der Heidelberger Druckmaschinen AG
Druckpartner investiert in Prinect Production Manager
von Redaktion print.de,
Das Druck- und Medienhaus Druckpartner in Essen hat seinen Printproduktions-Workflow abgelöst und durch eine verbrauchsorientierte Version des Prinect Production Manager der Heidelberger Druckmaschinen AG ersetzt. Warum der Full-Service-Anbieter aus dem Ruhrgebiet durch die neue Software nun auch flexibler im Kundenservice wird …
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Workflow für die Druckvorstufe & alles danach
Das im Jahr 1975 gegründete Unternehmen Druckpartner ist von seinem bisherigen Workflowsystem auf das volumenabhängige Subskriptionsangebot des Heidelberg Prinect Production Manager umgestiegen. Der Full-Service-Anbieter mit über 130 Mitarbeitern setzt damit auf einen höheren Automatisierungsgrad und weiteres Wachstum. Durch hochautomatisierte Freigabeprozesse will das Unternehmen den Support für seine Kunden aus Industrie und Werbung beschleunigen, insgesamt verbessern und die Integration der Prozesse innerhalb der Produktion deutlich erhöhen. In Verbindung mit den Druckmaschinen von Heidelberg, darunter zwei Speedmaster XL 106, soll der Prinect Production Manager die Produktivität im Rahmen von Heidelbergs Push-to-Stop-Technologie nochmals beträchtlich steigern und das Leistungsvermögen der beiden Speedmaster komplett ausnutzen.
»Der komplette Funktionsumfang – verbunden mit dem verbrauchsorientierten Bezahlsystems des Prinect Production Manager – unterstützt uns dabei, unsere Innovationsfähigkeit gerade auch in herausfordernden Zeiten zu steigern«, so Marco Böke, Geschäftsführer bei Druckpartner. Auf der einen Seite würden die Kosten bei nicht vollausgelasteter Produktion sinken, andererseits verbessere der Zugriff auf die aktuellsten Prinect-Funktionen die Marktposition von Druckpartner, weil man sich sofort an jede Veränderung anpassen und die Kunden passgenau bedienen könne.
Next Step: MIS-Integration
In einem nächsten Schritt plant Druckpartner die Anbindung des vorhandenen MIS-Systems an Prinect, um damit die Workflowsteuerung im Betrieb zu verbessern, beispielsweise durch das dann mögliche automatisierte Erstellen der Prozesspläne für die Produktion. Die damit verbundene Fokussierung auf weniger Ausschießschemata soll zu höherer Standardisierung in der Produktion führen, was die Push-to-Stop-Produktion im Drucksaal und in der Weiterverarbeitung weiter unterstütze.
Hintergrundinformation
Beim Prinect Production Manager als volumenabhängiges Subskriptionsangebot bezahlen Kunden nur für die tatsächliche Nutzung von Prinect, ohne vorab einzelne Lizenzen erwerben zu müssen. In der monatlichen Nutzungsgebühr sind alle Funktionen, Software-Updates und -Upgrades enthalten. Dies soll Kunden stets Zugriff auf die neueste Version mit den aktuellsten Funktionalitäten verschaffen (inklusive Hotline und Remote-Support) und eine durchgängige Workflow-Automatisierung mit einer höheren Produktivität ermöglichen. Mittlerweile entfallen laut Heidelberg rund die Hälfte der Umsätze im Bereich der Prinect-Software auf das Vertragsgeschäft.